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BV Leibnitz Chronik

Bezirksverband Leibnitz gegründet am 10.01.1936

Chronik des Bezirksverbandes Leibnitz

Laut Aufzeichnung der alten Vereinschronik fand 1935 eine Besprechung der Leibnitzer Eisschützenvereine über die Gründung des Südsteirischen Eisschützengaues statt. Anwesend waren neben Vertretern der Vereine, der Herr Landesverbandsobmann Karl Pregetter, der Herr Landesschriftführer Josef Graf, und der Herr Gauverbandobmann Graz Umgebung, Herr Franz Holzer. Bei dieser Besprechung wurde Alfons Kerschel mit der Gründung betraut. 

Am 10.01.1936 war es dann soweit. Der Südsteirische Eisschützengau wurde gegründet, folgende Herren wurden gewählt:

Obmann:           Alfons Kerschel,        ESV Leibnitz
Obmann Stv:     Johann Strohhäußl,    ESV Wagna Unterland
Schriftführer:    Josef Hofbauer,          ESV Kaindorf
Kassier:            Franz Pelzmann,        ESV Wagna I

Bisher waren die Leibnitzer Vereine dem Gau "Rechtes Murufer" zugeteilt. In die Gründungszeit des Südsteirischen Eisschützengaues fiel auch gleich die Winterolympiade in Garmisch - Partenkirchen. Zu dieser Olympiade wurde Rudolf Wagner vo den Leibnitzer Vereinen als Schütze in die steirische Moarschaft berufen. Es war ein großer Erfolg für die Steiermark. Die Moarschaft belegte den dritten Platz im Mannschaftsbewerb und holte dami die Bronze - Medaille für Österreich.

In St. Ruprecht an der Raab fanden am 3. Jänner 1937 die Gaumeisterschaften statt. Der neugegründete Gau Südsteiermark stellte eine Mannschaft, die den 2. Platz belegte.

Es folgt nun das Jahr 1938, sowie der Anschluß an das Großdeutsche Reich. Wir wurden in die Rechtssport-organisation aufgenommen. Es gab verschiedene Umbenennungen. Aus den Gauen wurden Kreise, die Vereins-ausschüsse wurden zum Altenrat, aus dem Obmann wurde ein Vereinsführer, und schließlich wurde aus unserem "STOCK HEIL" ein "Heil Hitler". Das wilde Herumschießen wurde von der R.S.O. untersagt. Am 10.02.1941 kam zu unserem Kreis 6 der neu gegründete Verein Wildon dazu. Wagna Unterland stellte den sportlichen Betrieb ein.

Kreisführer war zu dieser Zeit Kamerad Rudolf Wagner, Kreiskassier Peter Freitag und Schriftführer Josef Hofbauer.

In der Zeit von 1941 bis 1946 liegen kaum nennungswerte Aufzeichnungen vor. Der Meisterschaftsbetrieb kam zum Erliegen. Nach dem Krieg wurde der Kreisverband 6 zum Bezirksverband umgenannt. Folgende Vereine nahmen bei der Bezirksmeisterschaft 1946 teil. ESV Leibnitz I, ESV Kaindorf, ESV Tillmitsch, ESV Marenzi, ESV Gralla I, ESV Arnfels, ESV Leitring, ESV Gamlitz, ESV Leutschach und ESV Wagna.

Die erste Bezirksmeisterschaft fand in Wildon am 12.01.1947 statt. Es gab 6 teilnehmende Vereine, Kollege Mesaritsch wurde zum Bezirksobmann gewählt.

Besondere Erfolge hatte Bezirksobmann Mesaritsch mit den Damenmannschaften, die aus den einzelnen Vereinen gestellt wurden. Der Bezirksverband wurde nun immer stärker, sodaß 1973 an einer Teilung des Bezirkes gearbeitet wurde. Der Bezirk bestand nun schon aus 30 Vereinen. Inzwischen hat Kollege Mesaritsch nach fast 20 jähriger Tätigkeit als Bezirksobmann sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zurückgelegt.  

Helmut Kampl wurde zum neuen Obmann gewählt. Fritz List, Raimund Nepel, Hermann Wolf, Hans Wutti, Alois Laller, Johann Pölzl, Eduard Willinger und Gerlinde Wratschko, die schon vorher im Vorstand tätig waren, übernahmen wieder Funktionen. Am 8. September 1974 erfolgte die Teilung des Bezirkes. Johann Pölzl wurde Obmann des Gebietes Leibnitz West. Helmut Kampl als Obmann sowie seine Funktionärsmitarbeiter wurden in ihren Funktionen bestätigt. Friedrich Hammer wurde in den Vorstand aufgenommen. Durch die Trennung bestand der Bezirk Leibnitz nur mehr aus 15 Vereinen.

Am 22.05.1976 wurde Eduard Willinger einstimmig zum Bezirksobmann gewählt. Erstmals fanden unter Obmann Willinger 1978 ein Bezirksvergleichkampf mit Wildon statt. Danach noch dreimal 1979/80/81 durchgeführt, den der Bezirksverband Leibnitz insgesamt 3 mal gewonnen hatte.

Obmann Eduard Willinger legte wegen Arbeitsüberlastung seine Funktion zurück. Der Kaindorfer Erich Lesacher, der seit 1950 mit dem Eisschützensport eng verbunden ist, wurde am 17.101982 zum neuen Obmann gewählt. Karl Gajzler löste Fritz List als Kassier ab. Hermann Schenker, Franz Mörth, Josef Korp, Heinz Huß, Walter Gartler, Adolf Luttenberger, Johann Wallant, Renate Waisch und Heinz Uroitsch wurden neu in den Vorstand gewählt.

 

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